|
Partnerschaft
Traum oder Alptraum
Psychogramm
des homöopathischen Konstitutionsmittel
Tuberkulin
Psychogramm
des homöopathischen Konstitutionsmittel
Lachesis
muta, die Buschmeisterschlange

Ihr
Ansprechpartner
Dorntherapeuten
in - D - CH - A
Dorn-Seminare
Lichtwolke
(Reikiseminare)

Seminare

Vorträge
|
|
Jedem
ist Kochsalz als alltägliche Speisewürze bekannt, die meisten wissen,
dass man damit Lebensmittel haltbar machen kann, dass es im Meer vorkommt
oder in Bergwerken abgebaut wird und dass alte Salzstollen aufgrund ihrer
Beständigkeit als Endlager für Atommüll dienen, aber nicht nur das, in
potenzierter Form gehört es in der Homöopathie zu den großen Polychresten,
das sind Mittel, die man für körperliche Beschwerden und für tiefe psychische
Störungen einsetzen kann. Es gehört zu den am längsten bekannten Mitteln
und dementsprechend umfangreich sind auch die Aufzeichnungen darüber.
Dieser Artikel kann nur ein paar Schwerpunkte aufzeigen. Welchen Menschen
könnte Kochsalz helfen?
So wie auch der Ausgangsstoff, wirkt auch der Mensch, , der das Mittel
braucht: kantig, trocken, introvertiert und ist äußerst beständig, in
all seinen Lebenssituationen..
Diese Menschen stehen nie im Zentrum des Geschehens, sie beobachten ohne
sich einzumischen, sie gehen nicht auf andere zu, sondern lassen auf sich
zugehen, sie wirken so lange kühl, wortkarg und distanziert, bis man sich
ihres Vertrauens würdig erwiesen hat, aber dann kann man sich ein Leben
lang auf solche Freunde verlassen - solange man sie nicht enttäuscht.
Die bisher geschilderten Züge sind keineswegs behandlungswürdig. Das Krankmachende
beginnt für solche Menschen, wenn Enttäuschung, Kummer, Leid und Tod in
ihr Leben kommen, eigentlich Teil des Lebens, aber Natrium - muriaticum
- Menschen können damit nicht umgehen. Um den Schmerz und die Enttäuschung
zu vermeiden, halten sie sich soweit wie möglich zurück. Nur ist diese
Taktik nicht effizient, weil das nicht dem Leben entspricht. Irgendwann
wird so ein Mensch mit diesen Schattenseiten konfrontiert. Hier beginnt
die pathologische Seite des Kochsalzes: Das Negative wird nicht verarbeitet,
nicht einmal verdrängt, es bleibt auch nach vielen Jahren noch genau so
schmerzhaft und belastend wie es damals erlebt wurde. Und da das Leben
uns nicht nur einmal seine Schattenaspekte präsentiert, wird der Berg
des Kummers und der Tränen bei Natrium - Menschen immer größer. Meist
beginnt das Trauma schon in der Kindheit, denn sie sind sehr ernsthaft,
zuverlässig und gerechtigkeitsorientiert, vielmehr als ihre Altersgenossen,
so dass Enttäuschungen und Verletzungen geradezu vorprogrammiert sind.
Und wenn Eltern dann nicht einfühlsam auf diese empfindsame, sensible
Seele ihres Kindes eingehen, verkriecht es sich immer mehr in seinem Inneren,
um weiteren Schmerz zu vermeiden. Er lässt im wörtlichen Sinne niemand
mehr an sich heran.
Aus dieser Sicht der Reinkarnationstherapie gesehen, sind das Menschen,
die die Traumata vieler Leben unverarbeitet mitbringen, und die aufgrund
so vieler negativer Erfahrungen verbittert, verängstigt und voller ungeweinter
Tränen in diese Welt kommen und dadurch eine Familie und ein Umfeld anziehen,
dass diesem kummervollen Wesen entspricht, also Elternhäuser ohne Humor,
wo Leben als mühsame Last erlebt wird, mit der man sich wohl oder übel
rumschlagen muss und in der körperlichen Nähe vermieden wird.
Die einzige Möglichkeit nicht in all der Schwere zu ersticken, besteht
darin, anderen zu helfen.
Wenn man sich mit dem Elend der anderen beschäftigt, lenkt das vom eigenem
Leid ab und zusammen kann man die böse Welt beklagen und das Selbstmitleid
wirkt dann wie ein schwerer, aber immerhin wärmender Mantel .Und Schwere,
die kennt man gut ,die ist vertraut.
Deshalb hat es der begleitende Therapeut nicht einfach. Denn wenn dann
unter dem Mittel die Tränen endlich fließen, wenn man den Hass und die
Verbitterung endlich spüren kann, anstatt in melodramatischer Ohnmacht
die Grausamkeit des Lebens zu beklagen, dann braucht man die Unterstützung
des Therapeuten, der einem zeigt, dass der Hass und die Tränen zum Leben
gehören und das sie nur heilen können, wenn man sie ans Licht holt. Aber
was kommt dann, wenn man keinen Kummer mehr als Lebensinhalt hat? Am schwierigsten
für einen Natrium - Menschen wird das Erlernen der Leichtigkeit, es wagen,
einen kreativen Impuls umzusetzen und sich ins Leben einzubringen, auch
wenn man damit eine Verletzung riskiert - und, dass das Leben sogar Spaß
machen kann, ohne Selbstkasteiung, ohne Helfersyndrom.
Wenn ein Natrium - Mensch erkannt hat, dass man nur aus einem vollen Krug
eingießen kann, dann wird er aus einer viel ergiebigeren Kraftquelle schöpfen,
wenn er seine helferische Begabung anderen Bedürftigen zur Verfügung stellt.
1/2000
Bericht von Silvia Hiener, Heilpraktikerin/Stühlingen
|