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| Über die Wirksamkeit homöopathischer Hochpotenzen | |||
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Dorntherapeuten Lichtwolke
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Seit Samuel Hahnemann vor circa 200 Jahren die Homöopathie ins Leben gerufen und ihr zum Durchbruch verhalf, hat diese scheinbar unwissenschaftliche "Heilkunst", wie er sie nannte nichts von ihrer Popularität eingebüßt. Im Gegenteil, sie ist heute beliebter denn je, da sie nicht die Symptome sondern die Ursachen der Krankheit korrigieren kann. Die Homöopathie baut auf Erfahrungen von vielen Selbstversuchen und Behandlungsergebnissen auf, die gesammelt und in Büchern niedergelegt wurden. Man nennt sie Arzneimittellehren in denen zu jedem Mittel die Symptome beschrieben werden, die auf die Verordnung des Mittel hinweisen können, oder in den Repertorien kann man nachschlagen zu welchen Mitteln bestimmte Symptome zugeordnet sind. Der Hauptvorwurf, den die Gegner der Homöopathie machen ist, dass diese Mittel ja so verdünnt seien, dass doch gar nichts mehr von der Ausgangs- substanz drin sein könne. Zu Hahnemanns Zeiten konnte man diese Behauptung in der Tat nur dann widerlegen, wenn man so eine Hochpotenz am eigenen Leib testete. Eine Hochpotenz ist z. B. eine Verdünnungsstufe ab C 30: Ausgangsstoff und Lösungsmittel 1 zu 100 = C 1, die wird dann im Verhältnis 1 zu 100 zu C 2 bis hin zur C 30 immer weiter verdünnt. Wer einmal selbst geprüft hat, zweifelt sicher nicht mehr an der Wirksamkeit. Aber heute im Zeitalter der Physik, kann man diese auch wissenschaftlich begründen und nachweisen, allerdings sollte man, wenn man wirklich wissenschaftlich arbeitet auch eine dem zu untersuchenden Stoff adäquate Methode verwenden. Homöopathische Hochpotenzen chemisch untersuchen zu wollen wäre genau so, als würde man Radioaktivität im Reagenzglas messen wollen. Homöopathische Hochpotenzen wirken mit andern Worten physikalisch und nicht chemisch. Selbstverständlich findet man in einer C 30 keinen Ausgangsstoff mehr, darum geht es bei der Wirkung aber auch gar nicht. Die Ausgangsstoffe der Homöopathie stammen übrigens aus allen Bereichen: Pflanzen, Mineralien, Tiere, Krankheitsprodukte oder aber sogar chemische Verbindungen. Aber zurück zur Wirksamkeit: Jede Verdünnungsstufe muss nach Hahnemann in einer ganz bestimmten Art und Weise verschüttelt (bei Flüssigkeiten) oder verrieben werden (bei Feststoffen). Als Lösungsmittel dienen dabei Wasser, Alkohol oder Milchzucker. All diese Stoffe haben Dipolcharakter, d.h., ihre verschiebbaren Außenelektronen können von gelösten Stoffen beeinflusst werden wie die Metalloxidschicht eines Tonbandes. Durch die Verschüttelung wird der Abdruck des gelösten Stoffes wie ein Stempel auf die Trägersubstanz (so nennt man das Lösungsmittel korrekt) übertragen. Die Energie dieser Außenelektronen verändert sich dabei ganz spezifisch, dem Molekül des gelösten Stoffes entsprechend. Damit hat die Trägersubstanz wie eine bespielte Tonbandkassette die spezifische Information übernommen. Je öfter nun aber verschüttelt wird, um so mehr Informationsträger entstehen, d.h., der Ausgangsstoff verschwindet, die von ihm ausgehende Information nimmt mit jeder Potenzierungsstufe zu (so nennt man homöopathisch das sog. Verdünnen). Je höher also eine Potenz ist, um so intensiver kann sie wirken. Hochpotenzen können also ganz hervorragend auch psychotherapeutisch eingesetzt werden. Auch unser Körper ist eigentlich ein in Harmonie befindliches komplexes Schwingungssystem, denn wir bestehen letztendlich aus Atomen und deren Masse kann man praktisch vernachlässigen, sie bekommen ihre Form durch rasend schnell schwingende Elektronen. Gerät nun ein Teilbereich dieser Schwingungen z.B. durch äußere Einflüsse aus seinem Rhythmus, stört das das ganze System, der Mensch wird krank. Findet nun der Homöopath durch das Gespräch das passende Mittel, auch Konstitutionsmittel oder Simile genannt, wirkt der kranke Mensch als Empfänger oder Decoder für das Mittel. Da die Schwingung des gut gewählten Mittels der harmonischen Schwingung der gestörten Frequenzen ähnelt, ist es in der Lage, diese wieder in Harmonie zu bringen, der Mensch wird gesund. Aber bei dieser Korrektur entsteht erst einmal Unruhe und das kann zu einer vorübergehenden Verstärkung der Symptome führen, was man als Erstreaktion bezeichnet. Man kennt das auch z.B. von Akupunktur oder Massagetechniken. Natürlich kann die Homöopathie nicht eine Krankheit, die seit Jahren besteht mit einer Mittelgabe heilen, je chronischer die Krankheit, um so tiefer ist das System gestört und um so länger dauert eine Behandlung. Diese Mühe wird aber mit einer stabileren Gesundheit und mehr Gespür für den eigenen Körper belohnt. 1/99 Bericht von Silvia Hiener, Heilpraktikerin/Stühlingen
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