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Homöopathie für die Seele. Der Einsatz homöopathischer Mittel in der Psychotherapie. |
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Homöopathische
Konstitutionsmittel statt Psychopharmaka Diabetes und Herz-/ Kreislauf-Erkrankungen
Dorntherapeuten Lichtwolke
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Wie bereits berichtet sind homöopathische Konstitutionsmittel hervorragend für die Begleitung einer psychotherapeutischen Behandlung geeignet. In einem ausführlichen Gespräch, der Anamnese, interessiert sich der Homöopath nicht nur für die Krankheit des Patienten, sondern auch für seine Gewohnheiten, seine Vorlieben oder Abneigungen, seine Geschichte und für sein Umfeld. So entsteht zwischen Therapeut und Patient ein Vertrauensverhältnis, das für den Behandlungserfolg Grundvoraussetzung ist. Wenn der Draht zwischen Behandler und Patient nicht stimmt, nimmt der Behandler den Patienten nicht wahr und der Patient öffnet sich nicht, vieles was für die Behandlung wichtig wäre, bleibt unausgesprochen. Das passende Mittel führt zu einer Fülle von Reaktionen, die sehr subjektiv scheinen können, aber gerade deshalb die Erfahrungswelt des Patienten spiegeln. Der Mensch als Ganzes ist für die Homöopathie viel bedeutsamer als die Krankheitsdiagnose. Meine Erfahrungen in zwölfjähriger Praxistätigkeit zeigen mir, dass alle schwerwiegenden Krankheiten neben Veranlagung oder Umwelteinflüssen auch immer seelische Ursachen haben, was auch die Schulmedizin sogar zum Teil schon zugesteht. Aber erst recht psychische Störungen, scheinbar ohne erkennbaren Auslöser, haben ihre Wurzeln tief in unserem Unterbewusstsein. Durch das passende Mittel werden z.B. Träume aktiviert und bleiben auch in der Erinnerung haften, weil sie sehr intensiv erlebt werden. Diese Träume können dem in Traumarbeit erfahrenen Behandler tiefe Einblicke in den traumatischen Auslöser seiner Beschwerden geben wie z.B. eine Patientin von mir, die im Traum erlebte, wie ein kleines Mädchen, das sie nicht beachtete, in einem Campingsack erstickte. Sie hatte ihre spontanen, spielerischen Aspekte erstickt, und definierte sich nur noch über Leistung. Aber auch längst vergessene Erinnerungen können sich regelrecht aufdrängen, die dann immer etwas mit der Entstehung der Beschwerden zu tun haben. Manchmal tauchen Gemütszustände auf, die den Patienten erschrecken können, weil er sie nicht zuordnen kann. Wenn man aber diesen Gefühlen nachgeht, kommen nicht aufgearbeitete traumatische Situationen aus der Vergangenheit zum Vorschein. Wenn die Seele schweigen muss, wird der Körper zu ihrem Sprachrohr und wenn man dann die Krankheit unterdrückt, das erkrankte Organ rausschneidet, kommt über kurz oder lang die nächste Störung, aber die Schulmedizin sieht da keinen Zusammenhang. Die Pillenberge, die viele ältere Menschen einnehmen, sind eigentlich Symbol für alles Verdrängte und Abgespaltene in ihrem Leben. Natürlich setzt diese Behandlung mit Hochpotenzen einen psychologisch geschulten Homöopathen voraus, der selbst an sich arbeitet, denn nur dann kann er den Patienten wirklich nachempfinden. Homöopathie heißt nicht umsonst "homoion Pathos" = ähnliches Leiden. Ein Therapeut, der die Abgründe des Lebens nicht selbst erlebt hat, kann auch nicht wirklich helfen. Das tiefe Nachvollziehen können von Leid hat die tiefste Heilwirkung. Und natürlich ist die Homöopathie keine Zauberdroge, sie wirkt vielmehr als Katalysator und man kommt viel schneller und effektiver voran im Heilungsverlauf, aber sie nimmt dem Betroffenen die Arbeit nicht ab, die praktische Umsetzung im Alltag aus seinen Erkenntnissen, die kann ihm keine Therapie der Welt abnehmen. 1/99 Bericht von Silvia Hiener, Heilpraktikerin/Stühlingen |
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