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Grüner
Tee - |
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Glänzende Aussichten gegen Glatzen
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Daß
grüner Tee gut schmeckt, anregend wirkt und dabei bekömmlicher ist
als der fermentierte schwarze Tee, ist allgemein bekannt. Wer aber weiß,
daß ihm Wirkungen gegen Mängel bestimmter Vitamine, gegen Arteriosklerose
("Verkalkung" der Blutgefäße), Hypertonie (Bluthochdruck), Erkältungen,
Blutungen im Magen und Darm, ja, selbst gegen Krebs und Belastungen durch
hohe radioaktive Strahlungen nachgesagt werden, daß er sich zu Behandlung
bakterieller Infektionen wie Ruhr und Bauchtyphus eignen soll und daß er
Alterserscheinungen vorbeugt?
Ein neues Wundermittel? Neu?
Ganz bestimmt nicht, denn grüner Tee wurde bereits vor rund 4.700 Jahren
zum ersten Male urkundlich in China erwähnt. Was macht die Wirksamkeit des grünen Tees aus? Zunächst
einmal ist er eine "Vitaminbombe". Wenn er frisch geerntet ist,
enthält er viermal mehr Vitamin C als die Citrusfrüchte und das bleibt
mit nur geringen Einbußen auch so, wenn er für den Gebrauch getrocknet
wird. Ferner findet man in ihm die Vitamine B2, D, K und P, letzteres
in höherer Konzentration als in jeder anderen Pflanze! Andere Inhaltsstoffe
haben antibakterielle Wirkung, unterdrücken die körpereigene Produktion
von Superoxyd oder binden andere schädliche Stoffwechselprodukte und beschleunigen
deren Abtransport über die natürlichen Ausscheidungen. Spurenelemente
wie Zink und Kalzium sind für uns in Zeiten besonderer Anforderungen wichtig,
für Frauen besonders in der Schwangerschaft. Wenn
wir von heilsamen Wirkungen des grünen Tees sprechen, dürfen Sie keine
Spontanheilungen nach dem Motto: "Gestern lag ich noch auf den Tod
darnieder, aber heute, nach dem Genuß nur einer einzigen Tasse grünen
Tees, kann ich Bäume ausreißen!" erwarten, denn das wären tasächliche
Wunder. Das Trinken von grünem Tee kann niemals die Therapie des Arztes
bei einer akuten Erkrankung ersetzen. Seine Stärke liegt in der Unterstützung
der Heilungsprozesse, in der Hilfe beim Verbessern des Allgemeinbefindens
und insbesondere in der Vorbeugung. Grüner Tee hilft vor allem dann, wenn
unser Körper durch unser eigenes Fehlverhalten wie falsche Ernährung,
Bewegungsarmut und die sonstigen Nebenwirkungen unserer so hoch gelobten
Zivilisation schon geschädigt ist, ohne daß wir durch das Ausbrechen einer
Krankheit bereits die Quittung erhalten hätten. Er kann seine Kräfte besonders
gut entfalten, wenn er regelmäßig und in nicht zu geringen Mengen getrunken
wird. Grüner Tee hilft bei ... Da
der grüne Tee aus dem ostasiatischen Raum kommt - sein japanisches Hauptanbaugebiet
liegt in der Präfektur Shizuoka, aber er wird auch in China häufig angepflanzt,
in den asiatischen Ländern der ehemaligen Sowjetunion bis hin nach Turkmenistan
- ist es natürlich, daß man sich dort besonders mit Forschungen beschäftigt,
die die dem grünenTee nachgesagten Wirkungen bestätigen oder widerlegen
sollen: Ein "Volksnahrungsmittel" auf dem Prüfstand!
Grüner
Tee und Arteriosklerose Über
einen noch nicht restlos geklärten Mechanismus führt der regelmäßige Genuß
von grünem Tee dazu, daß Cholesterol sich chemisch verändert und nachweislich
in höherem Maße als normal ausgeschieden wird. Dadurch wird der Anbau
in den Blutgefäßen verhindert und der Arterienverkalkung vorgebeugt. Außerdemhalten
die Vitamine B2, K und P die Wände der Blutgfäße, insbesondere der Kapillaren,
geschmeidig, so daß die Gefahr vor Durchblutungsstörungen, Schlaganfällen
und kreislaufbedingten Herzerkrankungen (Infarkt) zurückgeht. Als Nebenerscheinung
gibt es noch einen kosmetischen Vorteil, denn die geplatzten Äderchen
unter der Haut oder Flecken durch Blutergüsse verschwinden allmählich.
Grüner
Tee und der Blutdruck Zusammen
mit dem positiven Einfluß auf die Gefäßwände beeinflußt grüner Tee Stoffe
im Blut, die Bluthochdruck verursachen. Regelmäßiger Genuß wirkt regulierend
auf den Blutdruck. Schon früher haben Beobachtungen ergeben, daß man den
Einfluß dadurch steuern kann, wie lange man den Tee ziehen läßt. Normaler
oder niedriger Blutdruck verlangt nach Ziehzeiten von unter oder um eine
Minute, während zu hoher Blutdruck am günstigsten reagiert, wenn man den
Tee fünf Minuten ziehen läßt, obwohl dann der Geschmack etwas leidet und
die anregende Komponente verringert wird. Bei Hypertonie (Bluthochdruck),
der medikamentös behandelt wird, sollten Sie es unter Beobachtung des
Arztes einmal ausprobieren: 14 Tage regelmäßig täglich mehrere Tassen
grünen Tee trinken und dann die Dosierung des Medikaments langsam reduzieren.
Wenn Sie gut auf grünen Tee ansprechen, müßten Sie das ohne weiteres vertragen
können, ohne daß sich Ihr Blutdruck erhöht. Nach einigen Monate sollten
Sie auf Medikamente ganz verzichten dürfen. Grüner
Tee und Karies Der
antibakterielle Effekt von grünem Tee verhütet auch das Auftreten von
Karies, wie Forschungen in der Zahnheilkundeabteilung ergeben haben. Die
Ergebnisse wurden durch verschiedene Tests bestätigt. Unterstützt wird
dies durch den Gehalt von Fluor-Ionen, der im grünen Tee nachgewiesen
werden konnte. Grüner Tee und Krebs (Untersuchungen von Dr. Tsune Kada, Staatl. Genetik-Forschungszentrum Japan sowie andere Forschungsstätten.) Einer
der Inhaltsstoffe des grünen Tees ist das Katechin. Diesem Stoff wird
nachgesagt, daß er der Mutation von Körperzellen entgegenwirkt, indem
er kanzerogene Substanzen neutralisiert. Die kombinierte Funktion von
mutationsunterbrechenden Substanzen und Vitamin C soll Krebsbildung erfolgreich
verhindern. Insbesondere Magenkrebs wird positiv beeinflußt, auch wenn
schon eine Geschwulst vorliegt. Grüner
Tee und das Alter Neben
den günstigen Einflüssen auf den Kreislauf und bei Arteriosklerose, die
besonders bei älteren Menschen wichtig sind, tritt ein weiterer Effekt
auf, der die Erzeugung von Körpereigenem Superoxyd betrifft. Superoxyd
beschleunigt den Alterungsprozeß der Körperzellen. Vitamin E ist in der
Schulmedizin ein Mittel, das zu Reduzierung der Superoxyd erfolgreich
eingesetzt wird. Grüner Tee wirkt 20 mal so effektiv wie Vitamin E, wie
vergleichende Forschungen nachgewiesen haben. Verantwortlich hierfür ist
die im grünen Tee vorhandene Form des Tannins. Grüner Tee und besondere Fälle Nach
einem Strahlenunfall wurde der grüne Tee im Zusammenhang mit Strahlenbelastungen
geprüft. Bei der sogenannten Todesasche, einem mit Strontium 90 verseuchten
Staub, wurde festgestellt, daß das Tannin mit dem Strontium 90 eine chemische
Verbindung eingeht, die aus dem Körper ausgeschieden werden kann. Damit
wird die Resorption durch den Körper zu 20 - 30 % verhindert.
Zusammenfassend ist zu sagen, daß Grüner Tee natürlich keine "Wunderdroge" ist, wie er manchmal fälschlicherweise gesehen wird. Er ist einfach ein wirksames Mittel in der Vorbeugung bei typischen Zivilisationsschädigungen. Regelmäßiger Genuß bewahrt vor Bluthochdruck, Schlaganfällen und hilft, vorzeitige Alterung zu verhindern. Wenn er dann noch unser Immunsystem zu unterstützen scheint, nehmen Sie ihn einfach an als wirksamen Begleiter auf dem Weg zu einer besseren Gesundheit 1/99 Bericht von Georg Paulus - D-52385 Nideggen |
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